100 Jahre Blücherstraße- Manege frei!

 

Unter diesem Motto erlebten die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer, Erzieher und Eltern eine spannende Zirkuswoche. Eine Woche probten und probierten alle Schulkinder für vier Vorstellungen, die zum Abschluss des Projektes zur Aufführung kamen. Jedes Kind war in der Manege zu sehen und gab sein Bestes. Der Lohn war tosender Applaus und die Aufnahme in den Kreis der Zirkusartisten.

Ermöglicht wurde die Woche durch unseren Förderverein, der den finanziellen Rahmen absicherte und viele helfende Hände, die das Zelt auf- und abbauten, das Zelt bewachten, die Kinder trainierten sowie für angemessene Zirkusverpflegung sorgten.

 

Ablauf des Projekts:

 

Betreuerfortbildung

Das Projekt begann am Freitag, dem 5. Juli 2013 mit einem Fortbildungstag der Lehrer, der Mitarbeiter der TroGaTa und den Eltern. Die Kinder hatten unterrichtsfrei. Alle Betreuer lernten die verschiedenen Bereiche des Zirkus hautnah kennen und hatten die große Herausforderung etwas einzustudieren, um dies den Schulkindern am Montagmorgen im Rahmen einer Betreuershow zu präsentieren. Herzlichen Dank den Betreuern!

 

Zeltaufbau

Am Sonntag, dem 7. Juli 2013 ging es endlich richtig los. Um 12 Uhr trafen sich 35 Helfer auf dem Wiesengrundstück neben der Turnhalle, die gemeinsam mit den Mitarbeitern des Zirkus ZappZarap das große Zirkuszelt aufbauten. Dies ging sehr schnell und gegen 16 Uhr stand das Zelt. Die Technik musste noch installiert werden und gegen 17 Uhr war alles fertig.

Für das leibliche Wohl sorgten Eltern und die Mitarbeiter unserer TroGaTa. Vielen Dank für den kraftvollen Einsatz!

 

Zeltwache

Von da an musste dieses tolle Zelt in der Nacht bewacht werden. Für jede Nacht hatten sich einige Eltern freiwillig gemeldet, die auf das Zelt aufpassten.

Dankeschön dafür!

 

Die Projektwoche vom 8.-13. Juli 2013

 

Montag:

Die Projektwoche begann mit einer Betreuershow. Von 8-9 Uhr zeigten die Betreuer den Kindern, was sie bei der Fortbildung gelernt hatten und stellten ihnen auf diese Weise alle Angebote vor. Von 9 Uhr bis 13.30 Uhr lernten die Kinder in einem Schnuppertraining die Angebote kennen: Feuer, Fakir, Seillaufen, Akrobatik, Trapez, Jonglage, Kugellaufen, Rola und Poi Schwingen. Die Kinder entschieden sich für ein Angebot, an dem sie mit ihrem Betreuer die Woche über arbeiteten. So entstanden jahrgangsübergreifende Artistengruppen.

 

Dienstag bis Donnerstag:

Alle Kinder hatten an diesen Tagen von 8 Uhr bis 13.30 Uhr Unterricht.

Sie übten täglich 3 Unterrichtsstunden an ihren Darbietungen, die anderen 3 Stunden wurden verschiedene Aufgaben zum Thema Zirkus bearbeitet. Am Ende jeder Trainingszeit präsentierten die verschiedenen Gruppen kleine Kostproben ihres Könnens in der Manege.

 

Freitag:

Zunächst ging es ins Zirkuszelt um die letzten Informationen zu bekommen, wie die Generalproben, die heute anstanden, ablaufen sollten. Danach wurde in den Gruppenräumen gefrühstückt. Ab 9 Uhr startete die Generalprobe der ersten Gruppe, die Gruppe 2 schaute zu, ab 11 Uhr zeigte die zweite Gruppe ihre Show und die Gruppe 1 schaute zu. Zusätzlich hatten wir die Kindergärten der Umgebung eingeladen, die der Einladung zahlreich nachgekommen waren.

Es war sehr spannend und aufregend, und einiges klappte noch nicht so richtig….

Um 13.00 Uhr war dann für Gruppe 2 der Zirkustag beendet.

Die Gruppe 1 hatte nun schon großes Lampenfieber, denn die erste Vorführung rückte näher.

 

Die Vorführungen

Beide Gruppen hatten jeweils zwei Vorstellungen:

  1. Show am Freitag, dem 12. Juli 2013 um 16 Uhr (Gruppe1)
  2. Show am Samstag, dem 13. Juli 2013 um 10 Uhr (Gruppe2)
  3. Show am Samstag, dem 13. Juli 2013 um 12.30 Uhr (Gruppe1)
  4. Show am Samstag, dem 13. Juli 2013 um 15 Uhr (Gruppe2).

Alle Vorstellungen waren ein voller Erfolg. Die Artisten präsentierten ihr neues Können in der Manege und wurden mit tosendem Beifall dafür belohnt.

 

Rund um die Zirkusvorstellungen wurden die Zuschauer mit Getränken und Popcorn versorgt.

 

Der Abbau

Am Samstag nach der letzten Show wurde sofort mit dem Abbau des Zeltes begonnen. In Rekordzeit und mit 48 helfenden Händen wurde alles wieder in den LKW und den Anhänger verstaut.

Mit zufriedenen Gesichtern, vielen neuen Eindrücken und sehr müde gingen alle Helfer nach Hause und die Zirkusmitarbeiter fuhren zu ihrem nächsten Einsatz.

 

 

Allen Betreuern, Zirkusmitarbeitern und Eltern ein herzliches Dankeschön!